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Schwangerschaft und Geburt

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normale Geburt

9. Monat

Ein Kind entsteht

Sie:
Die in dieser Zeit gemachte Echographie bestätigt in 97% der Fälle, dass Baby sich gedreht hat und der Kopf nach unten weist. Mit Hilfe eines Verstärkers können Sie seine Herzschläge hören, und wenn Papa sein Ohr an Mamas Bauch hält, kann auch er Babys Herz schlagen hören. Das Ende der Schwangerschaft naht, die Wartezeit wird bald zu Ende gehen. Wahrscheinlich werden Sie jetzt Ihren Mutterschaftsurlaub antreten. Möglicherweise gehen Sie etwas häufiger zum Arzt. Es ist die Zeit der letzten Vorbereitungen.

Baby:
Es ist fast bereit, zur Welt zu kommen, seine Atembewegungen sind sehr viel regelmäßiger. Der Magen, die Nieren und der Darm funktionieren, assimilieren das Fruchtwasser, das Baby schluckt. Es nimmt noch ein paar Gramm zu. Die Ärzte würden es nicht mehr als Frühgeburt betrachten, wenn es am Ende dieses Monats zur Welt käme. Bei der Geburt wird es 45 bis 50 cm messen und rund 3 kg wiegen.

Der Blasensprung sollte für die werdende Mutter das Zeichen sein, die Klinik aufzusuchen oder die Hebamme anzurufen.

Besonderheiten im 9. Monat

Körperliche Besonderheiten:

  • Veränderung der Kindsbewegungen: weniger Treten, mehr Rutschen oder Drehen, weil das Kind weniger Raum hat.
  • Juckender Bauch, hervorstehender Nabel
  • Kurzatmigkeit, weil das Baby auf die Lunge drückt
  • Veränderungen der Brüste: Möglicherweise Ausfluss aus den Brüsten (Kolostrum)
  • Gesunder Appetit oder auch kein Appetit. Manche Frauen nehmen kurz vor der Geburt etwas ab.
  • Verstopfung und Blähungen
  • Hämorrhoiden
  • Schwindel und gelegentliche Kopfschmerzen
  • Verstopfte Nase und Nasenbluten
  • Zahnfleischbluten
  • Verstärkte Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen, Müdigkeit oder auch Energieschübe
  • Schmerzlose Kontraktionen des Bauches: Dieser wird für eine Minute hart und entspannt sich wieder.
  • Krampfadern und Krämpfe in den Beinen
  • Verstärkte Schwellungen der Arme und Beine
  • Verstärkter weißer vaginaler Ausfluss (Leukokorese), der manchmal auch rot durchmischt sein kann, vor allem nach dem Sexualverkehr
  • Ungeschicklichkeit
  • Senkwehen. Diese Wehen treten bei Erstgebärenden in der Regel 2-4 Wochen vor dem Geburtstermin auf. Das Baby rutscht merklich tiefer. Dadurch wird die Kurzatmigkeit besser, aber der Druck auf die Blase verstärkt.

Seelische Besonderheiten:

  • Seelische Auseinandersetzung mit der zukünftigen Mutterschaft und der Geburt
  • Tag und Nachtträume über das Ungeborene
  • Vergesslichkeit
  • Zunehmende Unruhe und zunehmender Wunsch nach dem Ende der Schwangerschaft
  • Nestbauinstinkt. Viele Frauen haben das Bedürfnis das Kinderzimmer auszugestalten, zu putzen oder vorzukochen.
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