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Sollten
beim Stillen Unsicherheiten auftreten, ist das noch lange kein Grund, zu
verzweifeln. Kleine Probleme lassen sich oft sehr schnell und mit einfachen
Mitteln beseitigen.
Als Grundprinzip gilt: Frauen, die
ihre Kinder tatsächlich nicht stillen können, bilden die Ausnahme. Natürlich
kann es während der gesamten Stillzeit zu verschiedenen Zwischenfällen
kommen, durch die das Stillen des Kindes und das Befinden der Mutter
beeinträchtigt werden. Durch entsprechende Verhaltensregeln lassen sich
viele Probleme rasch beseitigen.
1. Legen Sie das Baby so bald als
möglich nach der Geburt an die Brust. Es hat einen angeborenen Saugreflex
und weiß genau, was es zu tun hat. Zwingen Sie dem Kind keinen Stillrhythmus
auf. Am Anfang sollte auf Schnuller verzichtet werden, damit das Baby ein
richtiges Saugen lernen kann und nicht die Brustwarzen der Mutter
wundlutscht, weil sie nur nuckeln.
2. Keine frischgebackene Mutter muss
Angst haben, dass sie zu wenig Milch hat. Diese Sorge ist meistens
unbegründet. Es geht nach Angebot und Nachfrage. Die Milchbildung wird durch
häufiges Anlegen erhöht, außerdem sollte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr
geachtet werden.
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Sollte es tatsächlich einmal zu einem Milchstau kommen helfen auch hier
einfache Hausmittel meist am besten, z.B. kalte Umschläge mit Topfen. Kommt
es trotzdem zusätzlich noch zu Fieber sollte der Arzt oder eine Hebamme
hinzugezogen werden. |