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Der Brauch zu Ostern Eier...
...zu bemalen und zu verschenken geht auf
verschiedene Ursprünge zurück. Schon in der Urchristenzeit galt das Ei als
Sinnbild des Lebens und der Auferstehung und es wurde ein Ei mit in das Grab
des Toten gegeben. Das Ei hält etwas verborgen, ist wie ein verschlossenes
Grab, in welches ein Leben geschlossen ist. Damit wird die Beziehung zur
Auferstehung Christi deutlich und die Verbindung zwischen dem Ei und Ostern
für die Christen erklärbar. |
Da in der
Fastenzeit auf tierische Speisen verzichtet wurde, war das Ei, das man
später auch bemalte (ova rubra = rote Eier) und verzierte, ein
ersehntes
Ostergeschenk. In manchen Gegenden galten Ostereier (und Hasen) auch als
Zahlungsmittel (Zins, Pacht ...).
 Eine Legende bringt das Ei sogar mit der Leidensgeschichte Jesu in
Verbindung:
Maria Magdalena soll einen römischen Wachsoldaten mit einem Ei bestochen
haben, um das Haus des Pilatus betreten und am Prozess Jesu teilnehmen zu
können |
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