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unbequem

Rede Deinen Freunden nicht nach dem Mund. Du kannst genau die Sachen spiegeln, bei denen Deine Freunde blind sind. Du kannst die Alternativen aufzeigen, die Deine Freunde nicht sehen oder sehen wollen. Du darfst die negativen Mechanismen nicht mitspielen - z.B. mit spekulieren. Du musst manchmal nein sagen. Möglicherweise musst Du sogar provozieren um einen negativen Kreis zu durchbrechen - um aufzurütteln.
Wenn Du das bei Deinen Freunden Dir gegenüber beobachtest, sei froh, Du hast gute Freunde.
Beispiel: Einem Alkoholkranken, der Dir nahesteht, hilfst Du nicht, wenn Du ihm seine Sucht immer wieder erträglich gestaltest und an seiner Stelle handelst. Tu nicht so, als ob nichts wäre. Es ist schlimm und das muß der Betroffene auch selbst so erfahren und Du sollst es ihm auch über Deine tiefe Betroffenheit vermitteln. Er wird seine Sucht sonst nicht als Krankheit erkennen und sich nicht wirklich helfen lassen. Dies passiert nur dann, wenn er seine Situation selbst unerträglich findet.
Aber denke daran - am Wert des betroffenen Menschen ändert sich durch die Suchtkrankheit nichts. Auch das vermittle so gut Du kannst.



 

 

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