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Der Exhibitionismus ist eine Zeigesucht, oder besser noch, eine Zeigelust. Diese Zeigelust ist Strafbar! Exhibitionismus ist jedoch keine Krankheit sondern eine Art, sich in der Gesellschaft zu verhalten. Es gibt in Österreich, sowie in Deutschland und der Schweiz Selbsthilfegruppen.

Was ist ein Exhibitionist?

Ein Exhibitionist ist jemand, der sexuellen Gefallen daran findet, anderen seine Geschlechtsteile zu zeigen. Meistens unterstellt man Exhibitionisten, dass sie dies gewohnheitsmäßig tun und unter Umständen regelrecht auf dieses Verhalten fixiert sind. Das kann so weit gehen, dass der Exhibitionist sich zeigen muss oder gar so weit, dass er nur in dieser Form sexuelle Befriedigung findet.

 

Wie reagieren Betroffene?

Wie die Betroffenen reagieren, hängt oft von den näheren Umständen ab. Verständlicherweise reagieren besonders Frauen eher verängstigt, wenn sie alleine an einer einsamen Stelle einen Exhibitionisten sehen. Meist ist es aber eher Desinteresse, leichte Genervtheit, manchmal Ekel oder Empörung, manchmal aber auch Amüsiertheit oder Interesse. Es scheint so, als könnte man sagen: Je unbedrohlicher eine Situation aussieht und je mehr Freiheit die BetrachterInnen haben, genauer hinzusehen oder wegzusehen, desto weniger fühlen sich die BetrachterInnen bedroht, verletzt oder empört. Natürlich gibt es immer auch Ausnahmen, etwa Mitbürger, die bereits einen nackten Mann als empörend ansehen, wenn er irgendwo nackt badet oder in der Sonne liegt, wo FKK nicht allgemein üblich ist.

 

Gibt es straffreie Formen von Exhibitionismus? 

Garantiert straffrei ist nur Nacktsein ohne Erektion an ausgewiesenen FKK-Örtlichkeiten bzw. an Orten, wo FKK momentan üblich ist. Selbst wenn man jemanden fragt, ob er/sie einen nackt sehen oder bei der Selbstbefriedigung zusehen möchte, kann das bereits als Beleidigung auf sexueller Basis angezeigt werden. Oder wenn man jemandem ohne dessen vorheriger Einwilligung Nacktfotos von sich oder pornographisches Material zeigt.

 

 

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