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Raclette
Sehr beliebt zu
Silvester – besonders bei häuslichen Silvesterpartys – ist Raclette, vielleicht
auch deshalb, weil man relativ wenig Vorbereitungszeit für das beliebte
Schweizer Nationalgericht braucht. Raclette essen bedeutet vor allem aber ein
gemeinsames Erlebnis mit Freunden. Der Name für das Käsegericht leitet sich
vermutlich von dem französischen Wort „racler“ ab, was soviel wie abschaben oder
abkratzen heißt. Er bezeichnet somit die Art und Weise, in welcher der Käse
genossen wird. Schon im Mittelalter stärkten sich die Hirten in gemütlicher
Runde, indem sie den halben Laib eines Käsekranzes erhitzten und den
geschmolzenen Käse zu einem bekömmlichen Mahl abkratzten. Während in früheren
Zeiten die Käsehälfte flach auf ein Holzbrett, einen Stein oder eine Steinplatte
gelegt wurde, mit der Schnittfläche gegen das Feuer gerichtet, stehen heute
verschiedene Elektrogeräte für die Zubereitung von Raclette zur Verfügung.
Kochrezepte
Einfaches
Raclette
Die Zubereitung ist recht einfach. Der Raclette-Käse wird in die für die
Raclette-Pfännchen passende Größe geschnitten und auf einer Platte angerichtet.
Die Kartoffeln werden mit der Schale leicht gegart und in einer Schüssel
serviert. Zusätzlich werden zusammen mit Salz und Pfeffer verschiedene Zutaten
(Gurken, Cornichons, Zwiebeln, Tomaten usw.) in Schälchen auf den Tisch
gestellt. Für 4 Personen rechnet man etwa 1 kg Kartoffeln und ca. 800 g
Raclette-Käse.
Birnen- oder
Apfel-Raclette
Für das Birnen- oder Apfel-Raclette benötigt man neben dem Raclettekäse
Toastbrotscheiben und in Scheibchen geschnittene Birnen oder Äpfel. Um den
Geschmack zu intensivieren, können zum Beispiel die Birnen auch mit
Birnenschnaps beträufelt werden. Das Toastbrot wird zunächst mit Butter
bestrichen und auf der Grillplatte geröstet. Dann wird es mit den Birnen- bzw.
Apfelscheibchen und Käse belegt und im Pfännchen überbacken. Anstelle der
Toastbrotscheiben können auch Baguettescheiben verwandt werden, die im Backofen
vorgeheizt werden.
Trauben-Nuss-Raclette
Für das Trauben-Nuss-Raclette eignen sich geschmacklich Nussbrotscheiben besser
als Toastbrot oder Baguette. Nach Wunsch kann das Nussbrot mit Weißwein
beträufelt werden. Das auf dem Grill geröstete Nussbrot wird mit Trauben,
Baumnüssen und Käse belegt und im Pfännchen überbacken.
Gemüse-Raclette
Für das Gemüse-Raclette benötigt man klein gehacktes Gemüse das mit
geschmacklich passendem Speiseöl gemischt und entsprechend gewürzt wird. Als
Gemüse eignet sich zum Beispiel frischer Rucola. Wenn er wie beschrieben
zubereitet ist, belegt man damit vorgeheizte Baguettescheiben zusammen mit
Haselnüssen und Raclette-Käse und lässt sie im Raclette-Pfännchen überbacken.
Der geschmolzene Käse kann schließlich noch mit frischem Rucola garniert werden.
Dies sind nur einige Vorschläge
für Raclette-Rezepte. Beim Ausprobieren von Rezepten sind der eigenen Fantasie
jedoch keine Grenzen gesetzt.
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