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Hier
einer unserer Buchtipps um die Hochzeitsfeier zum Erfolg werden zu
lassen. |
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So
gelingt ihre Hochzeitszeitung. Redaktion, Layout, Finanzierung, Texte,
Bilder. |
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Hochzeitsspiele
Der Kutscher
Ein aktionsreiches,
aber auch langes Spiel.
Es werden Stühle in Form einer Hochzeitskutsche angeordnet. Das Brautpaar
in der Kutsche als König und Königin, davor die Mütter als Kutscher, die
beiden Väter als Pferde, die Trauzeugen als Räder.
Jetzt wird die unten stehende Geschichte erzählt.
Immer wenn in dieser Geschichte der Name der betreffenden Person genannt
wird, so muß diese Aufstehen, um seinen Stuhl gehen und sich wieder
hinsetzen.
Es war einmal vor langer, langer Zeit, da fuhr ein König mit seiner
Königin in einer schönen Kutsche, gelenkt von seinem treuen
Kutscher, mit zwei stolzen Pferden über Stock und Stein
durch einen tiefen dunklen Wald. Der König vertraute seinem
Kutscher, denn der Kutscher hatte die beiden schon immer
gesund und munter wieder nach Hause in ihr stolzes Schloß gebracht.
Deswegen hatte auch die Königin an diesem Abend keine Angst, durch
den tiefen, dunklen Wald zu fahren und eventuell von irgendwelchen
Dieben überfallen zu werden.
Ganz plötzlich rumpelte die ganze Kutsche. Die Pferde
scheuten und drohten über Stock und Stein durch den tiefen,
dunklen Wald zu flüchten.
Der König fragte besorgt: "Kutscher, Kutscher, mein
lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher was ist mit
den Pferden los. Ist etwa das linke Hinterrad gebrochen, als
du über Stock und Stein gefahren bist?".
Darauf sagte der Kutscher zum König: "Nein mein König,
ich glaube eher es war das rechte Hinterrad. Ist mit der Königin
alles in Ordnung?"
Daraufhin sagte die Königin zum Kutscher: "Kutscher,
Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster
Kutscher, für mich klang es eher so, als ob das linke und das
rechte Vorderrad gebrochen sind. Ist denn mit den Pferden alles
in Ordnung? Es wäre schade, wenn sie über Stock und Stein durch den
tiefen, dunklen Wald fliehen würden."
Der Kutscher sagte zur Königin: "Nein, die Pferde
sind nur beunruhigt. Ich werde einmal von der Kutsche absteigen und
die Pferde beruhigen."
Der König sagte zu seinem Kutscher: "Kutscher,
Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster
Kutscher, paß auf, daß du dich nicht verletzt, wenn du auf Stock
und Stein nachsiehst."
Der Kutscher sagte zum König: "Nein, ich werde mich schon
nicht verletzten. Ich werde auch gleich nachdem ich die Pferde
beruhigt habe, nach den Rädern sehen und nachsehen, ob die
Kutsche noch voll intakt ist."
Der Kutscher stieg von seiner Kutsche und ging über Stock
und Stein zu den Pferden und beruhigte die Pferde mit
einigen ruhigen Worten. Danach ging er um die Kutsche,
kontrollierte erst das rechte Vorderrad, dann das rechte
Hinterrad, das linke Hinterrad und das rechte Vorderrad
und zum Schluß die Kutsche.
Danach stieg er wieder auf die Kutsche und nahm die Zügel der
Kutsche wieder in seine Hand.
Der König sah seine Königin an und fragte dann den
Kutscher: " Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher,
mein herzallerliebster Kutscher, welches von den Rädern war
denn nun gebrochen?"
Daraufhin sagte der Kutscher zum König: " Es war weder das
rechte Vorderrad, noch das rechte Hinterrad, das linke
Hinterrad und auch nicht das linke Vorderrad. Die Kutsche
ist auch voll in Ordnung. Es war wahrscheinlich nur ein großer Ast, der
gegen die Kutsche geflogen ist und damit die Pferde scheu
gemacht hat"
Die Königin sagte zum Kutscher: " Kutscher,
Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster
Kutscher, dann können wir jetzt unbesorgt aus diesem tiefen,
dunklen Wald heraus fahren und in unser Schloß zurückkehren?"
Der Kutscher sagte zur Königin: "Aber ja, meine Königin.
Wir sind bald sicher wieder zu Hause. Ich werde die Pferde jetzt
über Stock und Stein jagen, damit wir diesen tiefen, dunklen
Wald so bald wie möglich verlassen können."
Der Kutscher trieb die Pferde an, die Kutsche rollte
über Stock und Stein und fuhr bald aus dem tiefen, dunklen Wald
auf den Hof des Schlosses. Der Kutscher stieg von der Kutsche,
geleitete den König und die Königin aus der Kutsche,
spann die Pferde ab, kontrollierte noch einmal das rechte und
linke Vorderrad und das rechte und linke Hinterrad und ging
dann in den Stall, um die Pferde zu versorgen. Der König und
die Königin waren sehr zufrieden mit ihrem Kutscher.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben der König, die
Königin, der Kutscher, die Pferde und die Kutsche
auch heute noch in den Schloß vor dem tiefen, dunklen Wald und
fahren mit der Kutsche über Stock und Stein.
werden natürlich auch beantwortet. Einfach auf den Button klicken

Bild malen:
Ein riesiges Poster wird zerschnitten und danach wird jeder Teil des
Posters auf der Rückseite nummeriert. Diese Nummern werden dann auf ein
Blatt Papier geschrieben, sodass wenn man Nummer auf Nummer legt das
Poster wieder zusammengebaut werden kann. Diese Teile werden nun verkauft
für z.B. 10 Euro. Jeder der jetzt einen Teil des Posters kauft, muss den
Vorderteil auf das Leere Blatt Papier aufmalen. Wenn das dann mit jedem
einzelnen Stück so geschieht, wird ein riesen Bild von der
Hochzeitsgesellschaft gemalt.

Eheeignungstest
Das Brautpaar wird auf
die Tanzfläche gebeten. Rücken an Rücken werden sie über ihr gemeinsames
Leben befragt und müssen Schilder hochhalten, für welchen von beiden die
Antwort zutrifft. Bei gleicher Antwort gibt es einen Punkt für das frisch
vermählte Paar. Alternativ kann das Spiel auch beim Polterabend als
Vorprüfung gesehen werden.
1 Wer von Euch kam als erster auf die Idee zu heiraten?
2 Wer von Euch hat die Initiative zum 1. Kuß ergriffen?
3 Wer von Euch drängte als Erster auf das Einrichten einer Wohnung?
4 Wer von Euch ist sparsamer?
5 Wer hat bei Euch zu Hause die Hosen an?
6 Wer von Euch spült öfter ab?
7 Wer von Euch möchte möglichst bald ein Baby?
8 Wer von Euch braucht länger im Bad?
9 Wer von Euch ist nach einem Krach schneller zur Versöhnung bereit?
10 Wer von Euch braucht mehr Streicheleinheiten?
11 Wer von Euch hat mehr Ausdauer im Bett?
12 Wer von Euch wird in den nächsten 5 Jahren mehr an Gewicht zunehmen?
13 Wer von Euch ist pingeliger?
14 Wer von Euch ist fauler?
15 Wer von Euch ist schneller beleidigt?
16 Wer von Euch überwacht die Kontobewegungen?
17 Wer von Euch fährt besser Auto?
18 Zum Abschluß - Wer zahlt uns jetzt eine Runde Sekt?
Beurteilung:
0-8 Punkte: Ihr fahrt in stürmische Gewässer - rückt enger zusammen!
9-12 Punkte: Im ersten Ehejahr rumpelt es noch ein wenig - aber dann.
13-16 Punkte: Ihr habt den idealen Partner gefunden.
16-18 Punkte: Die goldene Hochzeit ist bereits in Sicht!!!

Nudlwalkerspiel:
Alle Männer der Hochzeitsgesellschaft stellen sich nebeneinander auf der
einen Seite des Saales auf. Auf der anderen Seite stellen sich alle Frauen
nebeneinander auf. (Es sollten, wenn geht gleich viel Frauen wie Männer
sein) Danach nimmt ein Mann einen Nudlwalker zwischen die Füße und
versucht diesen der ersten Frau in der Reihe, auch wieder zwischen die
Füße zu übergeben.
Die Frau, die das Holz übernommen hat gibt es nun dem nächsten Mann
weiter, u.s.w. …… So geht's dann weiter bis zur letzten Frau.
Wer den Nudlwalker verliert, der zahlt der Frau bzw. dem Mann ein achterl
Wein. Dazu spielt natürlich Musik.
Die schönsten Hochzeitsbräuche. 1000 Ideen
für Ihren großen Tag.

Bräutigam als Kind:
Vorbereitung:
In ein Leintuch wird in der Mitte ein großes Loch für den Kopf geschnitten
und kleine für Hände und Füße. Vorne wird ein Kinderjäckchen und eine
Kinderhose aufgenäht.
Durchführung:
Vor das Leintuch wird ein Tisch gestellt. Dann steckt der Bräutigam von
hinten den Kopf durch das große Loch und die Hände durch die 2 kleinen
Löcher, die für die Füße stehen. In die Hände bekommt er 2 Schuhe. Dann
steckt die Braut von hinten ihre Hände in die 2 Löcher für die Hände. Das
ganze soll aussehen wie ein Kind mit dem Kopf vom Bräutigam. Dann wird
eine Geschichte vorgelesen und das Brautpaar muss die Tätigkeiten, die
darin vorkommen, ausführen.
Geschichte (Beispiel):
Ein Tag im Leben von _____ . Früh am Morgen wacht _____ auf und reibt sich
die Augen. Er gähnt und geht ins Badezimmer. Hier putzt er sich die Zähne.
Noch schnell die Haare kämmen und dann kann der Tag beginnen .........

Ballonpost:
Postkarten werden mit der Adresse des Brautpaares versehen und mit einem
Text, der ungefähr lautet:" Wir haben geheiratet. Am Tage unserer Hochzeit
wurde diese Karte losgesendet. Wenn Sie sie finden, werfen Sie diese bitte
in den nächsten Postkasten."
Jeder Gast bekommt eine Karte und schreibt eine Überraschung darauf
(Einladung, Geschenk). Dann werden die Karten an Ballone gehängt, welche
mit Ballongas gefüllt werden. Wenn alle fertig sind, werden alle Ballone
zugleich losgelassen.
Jede Karte, die zurückkommt kann eingelöst werden.

Kalender :
Die Hochzeitsgäste bekommen ein Kalenderblatt zugesendet, mit der Bitte,
dieses individuell zu gestalten. Kalenderblätter vordatieren. Romantisch
ist es auch, wenn der Kalender von der Hochzeit bis zum ersten
Hochzeitstag reicht.
Die Gäste sollen den Kalender vor der Hochzeit an die Trauzeugen
zurücksenden, damit diese ihn binden und bei der Hochzeit feierlich
überreichen können. (Auf alle Fälle Reserveblätter entwerfen, weil
wahrscheinlich nicht alle Blätter zurückkommen).

Tanzen nach Jerusalem:
Mehrere Paare tanzen. Einer hat einen Hut auf. Während die Musik spielt,
wird der Hut weitergereicht. Wenn die Musik aufhört, scheidet das Paar
aus, das den Hut hat.

HOCHZEITSBRÄUCHE
Something old, something new, something borrowed, something
blue
Am
Hochzeitstag trägt die Braut - gemäß einer angelsächsischen Tradition
vier ganz spezielle Dinge:
etwas Altes - vielleicht ein Schmuckstück der Großmutter oder
Mutter, um die Familientradition weiterzuführen
etwas Neues - als Zeichen für Optimismus, z.B. das Brautkleid
etwas Geliehenes - von einem glücklichen Menschen, kann ein
Taschentuch sein
etwas Blaues - als Assoziation mit der Jungfrau Maria, meist ein
Strumpfband.
(verbreitet)

Brautjungfern
Früher
mussten die Brautjungfern unverheiratete Mädchen sein. Sie sollen die
Geister, die der Braut Böses wollen, in die Irre führen. Dementsprechend
mussten die Brautjungfern Kleider ähnlich dem der Braut tragen.
(weniger verbreitet)

Polterabend:
Eine
der lebendigsten Traditionen ist der Polterabend. Die Gäste, häufig
uneingeladen, zertrümmern vor der Tür des Brautpaares mitgebrachtes
Geschirr. Denn Scherben bringen Glück und vertreiben außerdem durch den
Lärm böse Geister. Braut und Bräutigam müssen die Scherben gemeinsam
zusammenfegen, als Symbol dafür, dass sie in der Ehe Probleme gemeinsam
lösen werden.
(sehr verbreitet)

Junggesellenabschied:
Braut und Bräutigam verabschieden sich von ihren Junggesellenleben. Jeder
feiert nochmals für sich mit seinen Freunden den Abschied vom
Junggesellenleben.
(sehr verbreitet)

Kranzlabtanzen:
Der Braut wird der Schleier abgenommen und Sie bekommt stattdessen ein
Kopftuch und eine Schürze umgebunden. Gäste werfen Kleingeld und die
Brautleute müssen mit Besen und Schaufel das Geld einsammeln. Um das ganze
zu erschweren kann Mann den Bräutigam auch auf den Kopf stellen um das
gesammelte Geld wieder auf den Boden zu leeren. Dieser Brauch soll das
Zusammen halten im Alltag symbolisieren.
(sehr verbreitet)

Brautstraußwerfen:
Die
Braut wirft ihren Brautstrauß in die Menge der nicht verheirateten Frauen
der Hochzeitsgesellschaft. Diejenige Frau, die den Brautstrauß fängt,
würde die nächste Braut werden.

(sehr verbreitet)

Strumpfband werfen:
Der
Bräutigam schiebt vor versammelter Hochzeitsgesellschaft den Rocksaum des
Brautkleides höher und höher und wenn er am Oberschenkel angekommen ist,
nimmt er der Braut das Strumpfband ab. Er wirft es in die Menge der
anwesenden Junggesellen und der Fänger wird als nächstes vor dem Traualtar
stehen!
(verbreitet)

Strumpfband versteigern:
Das Strumpfband kann vom Bräutigam versteigert werden. Man setzt einen
gewissen Betrag fest (z.B.: 20,- 50,- oder 100,- EURO) und jedes Mal wenn
jemand etwas bietet schiebt die Braut das Hochzeitskleid etwas höher. Dies
geht so lange bis das Strumpfband sichtbar wird. Der "Käufer" darf sich
dann das Strumpfband selber vom Bein nehmen.
(verbreitet)

Reis werfen:
Dieser Brauch wird beim Ausschreiten des Brautpaares aus der Kirche oder
dem Standesamt vollzogen. Die Hochzeitsgäste werfen dabei Reiskörner
manchmal auch Getreide oder Konfetti über das aus der Kirche bzw. dem
Standesamt ausschreitende Brautpaar. Das Werfen des Reises soll nach alter
Überlieferung die Fruchtbarkeit dem Brautpaar bringen. (Fragen Sie aber
unbedingt vorher nach ob dieser Brauch auch gestattet ist, da mancher Orts
kein Verständnis dafür aufgebracht wird.)

(sehr verbreitet)

Brautschuhe:
Wenn
die Braut Ihre Hochzeitsschuhe mit gesammelten Cents bezahlt, demonstriert
sie damit ihre Sparsamkeit. Außerdem sollen die Cents Glück bringen. Und
wenn die Braut ihre Schuhe selbst kauft, läuft sie ihrem Bräutigam nicht
weg.

(selten)

Geldstück im Brautschuh:
Eines kleines Geldstück in den Brautschuh stecken, und schon ist gewiss,
dass das Geld in der Ehe nie ausgeht.
(selten)

Der gestohlene
Brautschuh
Während der Hochzeitsfeier versucht
einer der männlichen Hochzeitsgäste unter den Tisch zu kriechen und der
Braut einen Schuh auszuziehen. Die Trophäe wird mit Blumen und kleinen
Gegenständen geschmückt und in der Mitte wird ein gefülltes Rotweinglas
eingesetzt. Anschließend wird der Schuh wieder auf den Tisch gestellt. Als
erstes trinkt das Brautpaar und nachdem das Glas wieder aufgefüllt wird,
wird es an die anderen Hochzeitsgäste weiter gereicht. Zum Schluss bekommt
die Braut den Schuh wieder und der Bräutigam muss die ganze Zeche
bezahlen.
(selten)

Zerrissener Schleier:
Früher wurde
der Brautschleier nach der Trauung zerrissen das sollte den Hochzeitspaar
Glück bringen. Heute bekommen die Autofahrer unter den Gästen ein Stück
Tüll oder Bänder als Symbolischer Brautschleier an den Spiegel oder die
Antenne gebunden.
(sehr verbreitet)

Schleier :
Der
Brautschleier sollte nach dem Glauben der alten Germanen verhindern, dass
böse Dämonen durch die Nasenlöcher der Braut schlüpfen. Er war zugleich
Sinnbild für Jungfräulichkeit.

Der Brautschleier:
Der Hochzeitsschleier darf selbst von der Mutter oder besten Freundin der
Braut nicht vor dem Hochzeitstag ins Haar der Braut gesteckt werden. Nach
altem Aberglauben könnte dies das Paar schon bald wieder auseinander
bringen.
(selten)

Hochzeits-Schneiderin:
Es soll Unglück bringen, wenn die Braut ihr
eigenes Brautkleid nähen möchte. "So viele Stiche, so viele Tränen",
besagt ein alter Spruch, der auch in früheren Jahren selbst von
Scheiderinnen angewandt wurden, sich das Kleid nähen zu lassen. Die
Schneiderin, die den ersten Stich des Kleides näht, wird binnen eines
Jahres selbst heiraten!
(verbreitet)

Geheimnisvolles Brautkleid:
Der Aberglaube sagt, dass der Bräutigam das Kleid nicht
vorher zu Gesicht bekommen sollte- es soll dem Paar kein Glück bringen!
Heute ist es meist so, dass die Braut dem Bräutigam mit dem schönen Kleid
überraschen möchte.
(sehr verbreitet)

Pfeifen verboten:
Es ruft
böse Geister herbei, wenn man in dem Zimmer, wo das Brautkleid genäht
wird, jemand pfeift!
(selten)

Eng beisammen
Nach altem Volksglauben sollen
die Brautleute so dicht wie möglich nebeneinander stehen, um zu verhindern,
dass sich böse Geister zwischen sie drängen.

Viele Knöpfe:
Suchen
Sie sich ein Brautkleid aus, welches viele Knöpfe besitzt. Die Sage sagt,
dass die Braut noch so lange Leben wird, wie Knöpfe an ihrem
Hochzeitskleid angenäht sind. Ein wenig tricksen ist also angesagt!.
(selten)

Blaues Kleid:
Die
Stimmen aus der Vergangenheit sagen "Hüte Dich vor einem blauen
Hochzeitskleid!". "Blaue Hochzeitskleider bringen Verdruss, weiße dagegen
nur Freude!"
(selten)

Bis
zur letzten Minute:
Es soll
Unglück bringen, wenn das Hochzeitskleid zu früh fertig ist. Bis zum
Hochzeitstag sollte noch daran gearbeitet werden. Aber Sie können auch
hier tricksen: Wenn Sie das Kleid in einem Geschäft erworben haben, nehmen
Sie ein Teil des Kleides ab (z.B. ein Röschen oder ein Accessoire) und
befestigen Sie dieses am Hochzeitstag wieder am Kleid. Kurz vor der
Abfahrt zur Kirche können Sie auch einen Glückspfennig im Saum einnähen!
(selten)

Spieglein, Spieglein:
Die Braut
sollte am Tag ihrer Hochzeit nicht zu früh in den Spiegel schauen. Es
verheißt Unglück, wenn die Braut noch nicht komplett angekleidet ist, und
diese dann in den Spiegel schaut!
(selten)

Unterwäsche:
Ein
österreichischer Brauch besagt, dass die Braut am Tag der Hochzeit ihre
Unterwäsche verkehrt herum tragen muss. Die bösen Geister sollen verwirrt
werden und werden schließlich das Weite suchen.
(selten)

Brautstehlen:
Das
Brautstehlen findet immer während des Hochzeitstests statt. Freunde der
Brautleute lenken den Bräutigam und den Trauzeugen ab um die Braut mit dem
Brautstrauß zu entführen. Dann geht´s zum Sekttrinken in einer nicht all
zu weit entferntes Lokal. Der Trauzeuge und der Bräutigam müssen die Braut
suchen und die Rechnung bezahlen, sozusagen als Auslöse für seine Braut.
(sehr verbreitet)

Braut über die Schwelle tragen:
Der
Stammplatz der bösen Geister, die das Eheleben der Jungvermählten stören
wollen ist laut diesem Brauch unter der Schwelle des Hochzeitshauses.
Deshalb wird die Braut vom Bräutigam mit Schwung über die Schwelle
getragen.
(verbreitet)

Gemeinsames Anschneiden der Hochzeitstorte:
Braut und Bräutigam schneiden gemeinsam die Hochzeitstorte an - als
Zeichen für ihren Zusammenhalt und Einigkeit in der bevorstehenden Ehe.
Wer beim gemeinsamen Anschneiden der Hochzeitstorte die Hand obenauf hat,
der soll der Herr bzw. die Frau im Haus sein auf ewig.

(sehr verbreitet)

Seilspannen:
Freunde spannen nach der Trauung vor die Kirchentür ein Seil. Indem der
Bräutigam einen Tribut zahlt, kauft er sich von seinen Jugendsünden frei
und gleichzeitig das Wegerecht aus der Kirche.
Eine
andere Version sagt, dass das Seil die erste Zerreißprobe der Ehe
darstellt. Das Seil soll nicht das Brautpaar aufhalten, sondern die bösen
Geister
(verbreitet)

Erste Zerreißprobe:
Die junge Ehe soll sich stärker erweisen als alle Hindernisse, die sich
Ihr in den Weg stellen. Deshalb wird vor die Kirchentür ein Seil gespannt,
das von dem Brautpaar überwunden werden muss.
(selten)

Gemeinsames Baumsägen:
Braut und Bräutigam zersägen nach der Trauung einen Baustamm als Zeichen
für gemeinsames Handeln voller Glück.

(verbreitet)

Spalier:
Die Freunde, Verwandte oder Vereinskameraden bilden vor dem Kirchportal
ein Ehrenspalier aus Blumen oder Dingen, die z.B. mit dem Hobby des
Brautpaares zu tun haben
(sehr verbreitet)

Blumen-/Reisstreuen:
Auch
Blüten und Reis, die beim Auszug aus der Kirche gestreut und geworfen
werden, stehen für Fruchtbarkeit.
Tip:
Es wird heutzutage häufig nicht gerne gesehen, wenn vor der Kirche oder
dem Standesamt Reis gestreut wird, da man erstens leicht darauf ausrutscht
und zweitens Lebensmittel nicht verschwenden sollte. Erkundigen Sie sich
am besten vorher - denn Konfetti oder Blüten sind mindestens genauso
schön!
(sehr verbreitet)

Brot und Salz:
Nach
der Trauung, vor Eintritt ins Haus oder Lokal wird dem Brautpaar durch
eine Person (Gastwirt, Kellner, Verwandte oder andere) eine Scheibe
trockenes Brot mit Salz bestreut, die sich das Paar teilen muss. Die
Bedeutung: Das Brautpaar teil Brot und Wasser im gemeinsamen Leben.
(verbreitet)

Die Morgengabe:
Das Brautpaar schenkt sich gegenseitig am Hochzeitsmorgen ein ganz
persönliches Geschenk. Wenn der Bräutigam seiner Auserwählten das Geschenk
unter den Kopfpolster legt, heißt es, werden ihm noch viele glückliche
Ehetage beschert.
(sehr verbreitet)

Idee für Geldgeschenke:
Für ein großes Geschenk, z. B. Hochzeitsreise. Ein großes Bild vom
Geschenk besorgen (Poster vom Urlaubsort). Auf einen festen Karton kleben.
Anschließend in viele kleine Teile zerschneiden. Jeder Teil kostet einen
bestimmten Betrag (z.B. 20 EUR). Die Gäste können die Teile bei der
Trauzeugin oder der Brautmutter erwerben. Die Teile werden bei der
Hochzeit gesammelt. Das Brautpaar kann dann versuchen, die Teile wieder
zusammenzusetzen. Wenn das Bild ganz wird, ist das Geschenk bezahlt.
(selten)

Die Hochzeitsgesellschaft
zahlt die Brautschuhe
Ein alter Brauch wird beim geselligen Zusammensitzen auch immer wieder
gerne durchgeführt. Um die Brautschuhe bezahlen zu können, werden von der
Hochzeitsgesellschaft 10-Centstücke gesammelt und
den Brautleuten übergeben. Es soll Glück bringen.
(selten)

Storch auf dem Dach
Eine Aufforderung für das Brautpaar
schnell für Nachwuchs zu sorgen, ist sicherlich ein Klapperstorch oder sogar
ein Kinderwagen auf dem Dach. Oft wird zusätzlich noch eine Leine mit
Babywäsche und Strampler gespannt.
Auch ein kleines Kind, welches während
dem Hochzeitsessen auf dem Schoß der Braut gesetzt wird, soll für schnellen
Nachwuchs sorgen.
(verbreitet)

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Und hier
noch mal ein absoluter Renner was Hochzeitsspiele anbelangt! |

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