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Die wichtigsten Regeln für die Brautmutter.

  1. Helfen Sie bei der Auswahl der Örtlichkeiten für die Trauung, den Empfang und die Party.
  2. Suchen Sie gegebenenfalls günstige Cateringunternehmen aus und geben Sie diese Empfehlungen weiter.
  3. Helfen Sie Ihrer Tochter bei der Auswahl des Hochzeitskleides und der Kleidung für die Flitterwochen.
  4. Stellen Sie die Gästeliste Ihrer Familie, Ihrer Verwandten und Freunde zusammen.
  5. Sprechen Sie die Gästeliste mit der Familie Ihres künftigen Schwiegersohnes ab, um die Anzahl der Gäste eventuell zu begrenzen.
  6. Suchen Sie ein paar schöne alte Hochzeitsbräuche aus und machen sie Ihre Tochter darauf aufmerksam.
  7. Setzen Sie sich während der kirchlichen Trauung in die erste Reihe und verlassen Sie nach der Hochzeit hinter dem Brautpaar als erste die Kirche.
  8. Stellen Sie sich in die Empfangsreihe direkt neben Ihre Tochter. 
  9. Traditionell amtieren Sie als Empfangsdame; leiten Sie die Gäste unauffällig an dem Hochzeitspaar vorbei.
  10. Tanzen Sie mit dem Vater der Braut während der ersten offiziellen Tanzsequenz.

 

Wunschliste zur Hochzeit erstellen – Ja oder nein?

 

Viele Paare scheuen sich, ihren Gästen vorzuschreiben, was sie ihnen zu Hochzeit schenken sollen. Dabei sind die Gäste oft dankbar, wenn sie sich an den Vorgaben des Brautpaares orientieren können. Wird eine große Hochzeitsgesellschaft geladen, kann es mitunter jedoch schwer werden, die Wunschliste zusammenzustellen und zu garantieren, dass niemand das gleiche Geschenk kauft. Kein frisch verheiratetes Paar möchte nach der Hochzeit schließlich mit drei Entsaftern dastehen. Wie also kann eine Wunschliste zur Hochzeit sinnvoll gestaltet werden? 

 

 

 

Die beigefügte Wunschliste

 

Eine Möglichkeit ist, die Wunschliste für die Hochzeit der Einladung beizufügen. Wer sich nur Bargeld wünscht, kann auch dies geschickt in die Einladung einbauen. Anmerkungen wie: „Unser Haushalt ist komplett, ein bisschen Taschengeld wär dennoch nett“ oder „Gute Laune bringt Ihr selber mit, dann wird das Fest ein Riesenhit. Solltet Ihr an die Frage denken: "Was sollen wir den beiden schenken?"
Wisst Ihr was, macht´s Euch nicht schwer, steckt uns ein paar Euro ins Kuvert.“ sind typisch für Hochzeitseinladungen. Die Gäste können selbst entscheiden, wie viel sie schenken wollen und niemand muss ich über besonders kreative oder persönliche Geschenke den Kopf zerbrechen. Besonders aufmerksam ist es, wenn das Brautpaar in der Einladung angibt, wofür es das Geld benötigt. So kann als Grund zum Beispiel die Hochzeitsreise oder eine größere Anschaffung, wie ein neues Auto genannt werden.

 

Wer lieber Sachgeschenke möchte, sollte diese ganz genau auf der beigefügten Wunschliste aufschreiben. So kann verhindert werden, dass es zu Missverständnissen kommt. Es sollten viele verschiedene Geschenke aus ganz unterschiedlichen Preisklassen gewählt werden, damit jeder Gast sich das Geschenk raussuchen kann, was zu seinem Budget passt. Das Hochzeitspaar sollte sich zudem nicht scheuen, auch größere Geschenke auf die Liste zu setzen. Besonders spendable Gäste oder auch mehrere Gäste, die das Geschenk zusammen kaufen, werden sich sicher finden.

 

Damit es nicht zu Doppelkäufen kommt, ist es ratsam einen Geschenke-Beauftragten im Familien- oder Freundeskreis zu ernennen. Dieser ist dann für die Koordination der Präsente zuständig. Er kann sich zum Beispiel eine Excel-Tabelle anlegen in der alle Geschenke aufgelistet sind und jeder Gast, der ein Geschenk auswählt, wendet sich kurz an ihn, damit er den Namen in die danebenliegende Spalte eintragen kann. Erledigt der Geschenke-Beauftragte seinen Job zuverlässig, sollten Dopplungen ausgeschlossen sein.

 

Die Wunschliste im Geschäft hinterlegen

 

In den USA ist es Gang und Gäbe, dass die Wunschliste in einem Geschäft ausgelegt wird. Natürlich muss das Geschäft die Waren, die sich das Brautpaar wünscht, im Sortiment haben. Wer zum Beispiel noch keinen eigenen Haushalt hat, kann in einem Geschäft für Haushaltswaren oder einem Einrichtungsgeschäft die Liste hinterlegen. Manche Läden haben sogar kleine Laser-Pistolen. Mit denen kann das Brautpaar durch die Gänge laufen und den Barcode aller Artikel scannen, die es auf seiner Wunschliste haben möchte. Einfacher geht es nun wirklich nicht und Verwechslungen sind bei diesem System garantiert ausgeschlossen.

 

 

Online-Wunschliste

 

 

In Zeiten des World Wide Web ist eine Online-Wunschliste zur Hochzeit ebenfalls eine gute Idee. Das Brautpaar sollte allerdings sicherstellen, dass ältere Gäste und Gäste ohne Internetzugang auch einen Blick auf die Liste werfen können, etwa, indem es gemeinsame Freunde bittet, die Geschenke zusammen mit den Betreffenden auszuwählen. Online-Wunschlisten können bei einem speziellen Online-Shop erstellt, aber auch individuell angelegt werden, etwa als Excel-Tabelle, die in einer Dropbox liegt, auf die alle Gäste Zugriff haben. Das Brautpaar kann dann den Namen des Geschenkes und den Link, der zum Produkt führt, in die Tabelle eintragen. Dabei kann es sich um Haushaltswaren, wie Geschirr oder Töpfe, aber auch um Möbel handeln. Wichtig ist auch hier, die Geschenke so genau wie möglich festzulegen. Der Link sollte also immer zum jeweiligen Produkt und nicht auf eine Übersichtsseite führen. Wünscht sich das Paar beispielsweise eine Sofagarnitur, sollte es sich vorher genau aussuchen, welche es denn sein soll. Hilfreiche Gatgets wie der Polstermöbelberater von universal.at können dabei eine Hilfe sein.

 

 

Sich einfach überraschen lassen

 

Wer schon alles hat, was er sich wünschen kann und auch kein Bargeld, beispielsweise für die Flitterwochen braucht, kann sich von seinen Gästen auch einfach überraschen lassen. Damit es nicht zu Fehlkäufen und Dopplungen kommt, kann das Brautpaar die Gäste beispielsweise bitten, ihnen etwas Selbstgestaltetes zu schenken. Das kann ein Fotoalbum, eine eigens gebastelte Pinnwand, ein Blumenkasten voll mit frischen Kräutern oder etwas anderes besonders individuelles sein. Vielleicht schließen sich die Gäste auch zusammen und drehen einen lustigen Film für das Brautpaar oder überraschen die Verliebten auf der Feier mit einer einstudierten Tanznummer. Die Überraschung wird so oder so groß sein. Wer auf Geschenke verzichten, bei der Vorbereitung jedoch Hilfe haben möchte, weil er beispielsweise im eigenen Garten feiert und sich sowohl um die Dekoration, als auch um die Verpflegung selbst kümmert, kann die Gäste auch bitten, ihren Teil zur Feier beizutragen. Das kann eine selbstgebackene Torte oder ein Salat für das Buffet sein oder auch eigens angefertigte Dekorationselemente wie Blumengestecke oder liebevoll gestaltete Windlichter.

 

Niemand braucht sich unwohl dabei zu fühlen, den Gästen eine Geschenkliste vorzulegen. Bei Hochzeiten ist dies alles andere als ungewöhnlich und zudem freuen sich die meisten Gäste darüber, wenn sie sich nicht selbst etwas überlegen müssen. Dopplungen sind bei richtigem Vorgehen ausgeschlossen und das Brautpaar bekommt genau das, was es sich wünscht. Auf diese Weise sind alle zufrieden.

 

 


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